Die 16-mm-Stegplatte TEJEPOLY Klassik Top in Opal-Weiß ist eine Hohlkammerplatte aus Polycarbonat für Terrassendächer, Carports, Vordächer und Gewächshäuser. Die milchig-weiße Einfärbung streut das Licht: Es bleibt hell, aber ohne grelle Sonne und ohne Durchblick von oben. Der Aufbau „3-fach + X“ heißt: drei Lagen, dazwischen schräge Stege in X-Form. Das macht die Platte steifer als einfache Doppelstegplatten gleicher Stärke.
Stegplatte, Hohlkammerplatte und Doppelstegplatte meinen dasselbe Prinzip: zwei oder mehr Lagen, verbunden durch Stege.
Für ein dichtes Dach braucht es mehr als die Platten:
→ Zubehör für 16-mm-Stegplatten · Dachplaner – berechnet Ihre Stückliste
Die UV-geschützte Seite nach oben – das ist die Seite mit der beschrifteten Schutzfolie. Die Folie zunächst nur am Rand lösen und erst ganz am Ende abziehen. Ausführlich: Verlegeanleitung für Stegplatten.
| Material | Polycarbonat (PC) |
|---|---|
| Marke/Typ | TEJEPOLY Klassik Top |
| Stärke | 16 mm |
| Aufbau | 3-fach + X-Struktur |
| Farbe | opal-weiß |
| Breite | 980 mm oder 1.200 mm |
| Länge | 1.000 – 7.000 mm (1.200er: 1.000 – 7.000 mm), Zuschnitt möglich |
| Maßtoleranz | ± 3 % in Länge und Breite (Herstellerangabe) |
| UV-Schutz | Seite mit beschrifteter Schutzfolie nach oben |
| Mindestneigung | 5° (9 cm Gefälle pro Meter) |
| max. Pfettenabstand | 3.500 mm (980er) · 2.000 mm (1.200er). bei 750 N/m² |
| Wärmedehnung | ca. 6 mm pro Meter Plattenlänge |
Mindestens 5°, das sind 9 cm Gefälle pro Meter Dachtiefe. Die Stege laufen dabei in Gefällerichtung, also von oben nach unten.
Mit TEJEALU-Verbindungsprofilen: Plattenbreite plus 25 mm – also 1.005 mm bei 980er und 1.225 mm bei 1.200er Platten, jeweils Mitte zu Mitte.
Bei 980er Platten bis 3.500 mm, bei 1.200er Platten bis 2.000 mm (Herstellerangabe für 750 N/m²). In schnee- oder windreichen Gegenden 10–20 % weniger – im Zweifel Statiker oder Bauamt fragen.
Die Seite mit der beschrifteten Schutzfolie – das ist die UV-geschützte Seite. Die Folie erst nach dem Verlegen ganz abziehen.
Klar lässt mehr direktes Licht durch und erlaubt Blick in den Himmel. Opal-weiß streut das Licht, blendet weniger und verdeckt Laub und Schmutz auf dem Dach besser. Über Sitzplätzen in voller Sonne wählen viele deshalb opal.
Polycarbonat lässt etwas Wasserdampf durch, deshalb kann sich in den Kammern Kondenswasser bilden. Das ist laut Hersteller normal und schadet der Platte nicht. Das Anti-Dust-Tape an der unteren Kante hält Schmutz und Insekten fern.
Möglich, aber besser zugeschnitten bestellen: Sägespäne in den Kammern lassen sich ohne Spezialgerät kaum entfernen. Geben Sie Ihr Maß einfach bei der Bestellung an.
Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte. Melden Sie sich mit Ihrer Bestellnummer bei unserem Kundenservice.
Um einen unnötigen Verschnitt zu vermeiden, planen und gestalten Sie die Unterkonstruktion immer nach den Abmessungen der von Ihnen ausgewählten Platten.
Die Unterkonstruktion muss statisch tragend und, wenn möglich, verzugsfrei sein. Wählen Sie das Achsmaß so, dass es 25 mm größer ist, als die Plattenbreite.
Das Gefälle der Unterkonstruktion sollte mindestens 5° betragen, 9 cm Höhendifferenz je Laufmeter Plattenlänge. Damit wird gewährleistet, dass Regenwasser gut ablaufen kann und ein gewisser Grad an Selbstreinigung erreicht wird.
Die Sparren sollten mindestens eine Breite von 60 mm haben. Bei breiteren Sparren müssen die Oberseiten hell, bzw. lichtreflektierend sein. Dies erreichen Sie, indem Sie unser selbstklebendes Aluband aufkleben, oder die Oberseiten weiß streichen. Lacke und Lasuren müssen in jedem Fall vor der Montage ausdünsten und trocken sein.
Die UV-geschützte Seite bzw. die No-Drip Seite unbedingt nach oben gelegt verbauen. Meist ist die UV-geschützte Seite an der Beschriftung der Schutzfolie erkennbar. Bei Platten mit unbeschrifteten Folien ist die farbige Seite nach oben zu legen. Sollten beide Folien unbeschriftet sein, sind an den Längsseiten der Platten Pfeile aufgedruckt. Diese Platten sollen mit dem Pfeil nach oben verlegt werden. Falls Sie die Platten nicht schon auf Endmaß zugeschnitten gekauft haben, schneiden Sie diese nun auf Endmaß. Ein ausreichender Traufen-Überstand ist dabei zu beachten. Dabei entstandene Sägespäne entfernen Sie am besten mit einem Kompressor.
Nun ziehen Sie die Schutzfolien der Ober und Unterseite an den Stirnseiten jeweils ca. 10 cm ab. Verschließen Sie die beidseitig offenen Kammerseiten mit unserem Antidust Klebeband. Damit verhindern Sie, dass Schmutz und Ungeziefer eindringen kann und die Platten von innen verunreinigt werden. Die Belüftung der Kammern ist durch die Verwendung unseres Antidust Klebebandes dennoch gewährleistet.
Nachdem die offenen Seiten mit Antidust Klebeband verschlossen wurden, pressen Sie auf die obere Stirnseite den Alu-Kantenschutz ohne Tropfkante und auf die untere Seite den Alu-Kantenschutz mit Tropfkante.
Falls Sie die Profile nicht auf Endmaß gekauft haben, bringen Sie diese auf das benötigte Endmaß.
Bohren Sie jetzt die Profiloberteile im Abstand von ca. 33 cm mit einem 7 mm Stahlbohrer vor.
Bitte beachten Sie, dass der Abstand der äußeren Bohrungen jeweils 4 cm zur vorderen bzw. hinteren Kante beträgt.
Die Haltewinkel werden am kurzen Schenkel vorgebohrt. Dabei sollten sie einen Abstand von 10 mm von der Außenkante des kurzen Schenkels und jeweils einen Abstand von 20 mm von der seitlichen Außenkante haben.
Als Bohrerdurchmesser sollte 5 mm gewählt werden. Nun legen Sie den vorgebohrten Haltewinkel auf die flache Seite des Unterprofils und bohren das Unterprofil gemäß den Vorbohrungen der Haltewinkel mit einem 3 mm Bohrer vor und verschrauben beide miteinander.
Legen Sie das mit dem Haltewinkel versehene Unterprofil auf den ersten Sparren auf, richten es aus und fixieren es. Die Haltewinkel können komplett überstehen falls gewünscht (Traufen Überstand). Wenn nicht gewünscht, Sparren ausklinken.
Nun bohren Sie die Unterprofile mit einem 5 mm-Bohrer alle 33 cm abwechselnd rechts und links des Mittelsteges vor.
Schrauben Sie das Profil mit den vorgesehenen Schrauben 4,5 x 35 mm auf der Unterkonstruktion fest. So verfahren Sie mit allen Unterprofilen.
Richten Sie das Profil so aus, dass der Abstand Mitte Profil / Mitte Profil bei 980 mm breiten Platten 1010 mm, und bei 1200 mm breiten Platten 1230 mm beträgt.
Als nächstes ziehen Sie von der ersten Stegplatte die obere und untere Schutzfolie jeweils ca. 10 cm vom seitlichen Rand ab und legen sie winkelrichtig und mittig auf. Achtung: UV-geschützte Seite nach oben und Tropfkante traufenseitig nach unten!
Anschließend legen Sie das erste Oberprofil, meistens ein Randprofil, bündig auf das erste Unterprofil auf und bohren durch die schon vorgebohrten Löcher des Oberprofils auch das Unterprofil vor und verschrauben danach das Oberprofil mit den Schrauben (6,5 x 75 mm) für Holz-Unterkonstruktion oder (6,3 x 64) für Metall-Unterkonstruktion mit der Unterkonstruktion. So weiter verfahren, bis alle Platten mit den Verlegeprofilen verschraubt sind.
Sollten Sie sich für Klemmdeckel entschieden haben, werden diese nun auf die Oberprofile aufgedrückt, bis sie einrasten.
Die Klemmdeckel dürfen nicht unter dem Wandanschlussprofil verlegt werden! Bitte entsprechend kürzen.
Schutzfolien erst nach der kompletten Montage entfernen um Beschädigungen der Platten zu vermeiden!
Vor der Montage messen Sie die benötigte Länge des Wandanschlussprofils aus und bringen es auf die benötigte Länge.
Bohren Sie den kürzeren Schenkel Ihres Wandanschlussprofils im Abstand von 33 cm vor. Abstand vom Rand sollten jeweils 6 cm sein. Die Löcher sollten mittig in der Höhe des Schenkels liegen.
Nun legen Sie das Wandanschlussprofil auf und klinken die Dichtlippe an den Stellen, wo sie über die Oberprofile läuft, auf Profilhöhe ein, damit die Lippe überall gut aufliegt.
Nun befestigen Sie das Wandanschlussprofil durch die vorgebohrten Löcher mit geeigneten Schrauben an der Wand.
Dichten Sie nun die entstandene Lücke zwischen Wand und Wandanschlussprofil mit Silikon ab.
Alle gemachten Angaben und Vorschläge sollen unsere Kunden beraten. Eine Verbindlichkeit kann hieraus weder auf zu erzielende Ergebnisse, noch auf Schutzrechte Dritter abgeleitet werden.